Fernstudium: Künftige Industriefachwirte sind fit für das Wissens- und Transfermanagement

„Geprüfte/r Industriefachwirt/in (IHK)“ – Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) bietet innovative Ausbildung.

Pfungstadt bei Darmstadt, 07. Dezember 2011 – Wer hat im Unternehmen welches Wissen und wie kann dieses den relevanten Stellen zugänglich gemacht werden? Der Themenblock Wissens- und Transfermanagement ist ein wichtiger und innovativer Bestandteil des neu ausgerichteten Fernlehrgangs „Geprüfte/r Industriefachwirt/in IHK“ der SGD. Die Qualifizierung bietet Berufspraktikern aus Industrieunternehmen die Möglichkeit, sich auf gehobene Führungspositionen vorzubereiten. Neben einer kaufmännischen Allroundausbildung erhalten die Teilnehmer Spezialwissen im Bereich Industrie wie beispielsweise zu Produktionsprozessen oder zur industriellen Logistik. Der berufsbegleitende Fernlehrgang bereitet auf die IHK-Prüfung vor, kann jederzeit begonnen und vier Wochen kostenlos getestet werden.

Aufstiegsfortbildungen wie die Qualifizierung zum Fachwirt, Fachkaufmann, Industrie- bzw. Fachmeister oder zum Betriebswirt sind begehrt: rund 50 000 Personen absolvieren jährlich Prüfungen vor den IHKs. Die Fortbildungen basieren einer dualen Erstausbildung und bieten Berufspraktikern die Möglichkeit, ins mittlere Management aufzusteigen. Der DIHK (Deutsche Industrie- und Handelskammertag) führt regelmäßig Umfragen unter Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen durch. Das wichtigste Ergebnis der aktuellen Umfrage „Mit Weiterbildung voran“ vom Januar 2011: Lernen lohnt sich! 73 Prozent aller Befragten gaben an, aufgestiegen zu sein und einen größeren Verantwortungsbereich übernommen zu haben; 66 Prozent konnten sich finanziell verbessern.

Praxisorientiertes Lernen

Der berufsbegleitende SGD-Fernlehrgang „Geprüfte/r Industriefachwirt/in IHK“ vermittelt wirtschaftsbezogenes Basiswissen wie Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Recht und Steuern sowie Unternehmensführung. In den Bereichen Finanzwirtschaft, Produktionsprozesse, Marketing und Vertrieb, Wissens- und Transfermanagement sowie Führung und Zusammenarbeit werden die Teilnehmer handlungsorientiert auf den beruflichen Alltag vorbereitet. In zahlreichen Fallstudien aus der Praxis lernen sie innerbetrieblich Zusammenhänge zu erfassen, Probleme entlang der industriellen Wertschöpfungskette zu identifizieren und zu lösen. Für einen vertiefenden Austausch mit anderen Teilnehmern und Fernlehrern steht der Online-Campus waveLearn mit E-Mail, Foren und Chats zur Verfügung. Dieser bietet – ergänzend zu den 58 Studienheften und einem Lernprogramm zur Präsentationstechnik – weiteres Lernmaterial zum Download. Außerdem können ihn die Teilnehmer nutzen, um alle schriftlichen Einsendeaufgaben bequem an die SGD zu schicken.

Bei einer wöchentlichen Lernzeit von zirka 12 bis 16 Stunden dauert der Lehrgang insgesamt 18 Monate. Ein großer Vorteil für Berufstätige ist jedoch, dass sie schneller vorgehen oder sich mehr Zeit lassen können, denn die SGD gewährleistet eine Betreuungszeit von 27 Monaten.

Teilnahmevoraussetzung und Abschlussprüfung

Erforderlich für die Teilnahme ist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung in einem Industrieunternehmen bzw. einschlägige Berufspraxis. Nach erfolgreicher Teilnahme stellt die SGD ein Abschlusszeugnis aus. Wer an der IHK-Prüfung erfolgreich teilnimmt, kann die Berufsbezeichnung „Geprüfte/r Industriefachwirt/in (IHK)“ führen. Zur Vorbereitung auf die Prüfung vor der IHK bietet die SGD drei Seminare an. In diesen wird das erworbene Wissen vertieft. Außerdem lernen die Teilnehmer in realitätsnahen Übungen mit der Examenssituation umzugehen. Informationen zu den IHK-Prüfungsvoraussetzungen sind unter www.sgd.de zu finden.

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