Prüfungen / Klausuren sicher bestehen

Die Vorbereitung auf eine Prüfung – gleich ob mündlich oder schriftlich – sollte stets rechtzeitig beginnen, um nicht in den letzten Tagen vor der Prüfung in Panik zu geraten, weil man glaubt nicht genügend zu wissen.

Trotz bester Vorbereitung kann es in der Prüfung dazu kommen, dass Sie keinen klaren Gedanken fassen können. Bereits beim Lesen der Aufgaben schwirren die Gedanken im Kopf. Zur Vermeidung solcher Ausfälle ist ein gezieltes Training vorab notwendig.

Mit Hilfe eines Mental-Coachings können vorbereitend auf die Prüfung Leitgedanken und positive Verhaltensweisen trainiert werden. Hierzu schreiben Sie sich mit positiven Gedanken einen möglichen Ablauf der Prüfung auf. Wie werden Sie mit der Fragestellung umgehen? Überzeugen Sie sich selbst mit Ihren optimistischen Ansätzen. Bewahren Sie stets Ruhe und seien Sie von Ihrem gelernten Wissen überzeugt. Haben Sie einen positiv formulierten Text entwickelt, so lesen Sie ihn immer wieder durch, bis er tief ins Unterbewusstsein eindringt. Wiederholungen prägen sich besonders gut ein.

Wichtige Rahmenbedingungen: Schon die Gestaltung der Klausur-Blätter ist wichtig für die spätere Bewertung der Arbeit. Lassen Sie den gewünschten Platz für Korrekturen und schreiben Sie sauber und leserlich. Bedenken Sie: die Bewertung einer Klausur ist zu 90% objektiv, aber 10% bleiben der subjektiven Bewertung des Prüfers überlassen. Welchen Gesamteindruck hinterlässt die vorgelegte Arbeit? Lose Seiten sollten stets nummeriert sein.

Vorbereitung des Klausurtages: Legen Sie sich bereits ein oder mehrere Tage vorher alle wichtigen Unterlagen für den Tag zurecht. Hierzu gehören: Taschenrechner, Gesetzestexte, Wörterbücher und ausreichend Schreibzeug. Ebenso wichtig sind ein funktionierender Wecker, ausreichend Getränke und Essen. Klären Sie vorab, wie die Regelungen bezüglich Essen und Toilettengang gehandhabt werden. Starten Sie den Tag mit gewohnten positiven Ritualen ganz in Ruhe damit Sie sich möglichst wohl fühlen. Treffen Sie rechtzeitig am Prüfungsort ein, damit kein unvorhergesehenes Ereignis dazwischen kommen kann.

Vorgehen in der Klausur: Notieren Sie als erstes das Wissen aus dem Kurzzeitgedächtnis auf dem Aufgabenblatt: wichtige Regeln, Formeln und Fachbegriffe. Dies verhindert, sich während der Klausur zu verhaspeln und zum Ende wichtige Teilaspekte zu vergessen. Nutzen Sie Schmierpapier für Gliederungen, zur Ideensammlung und zur Ablenkung bei einem Blackout. Zu Beginn sollte die Aufgabenstellung gründlich durchgelesen werden. Gibt es Aufgaben mit unterschiedlicher Punkteverteilung, sollten zuerst die Aufgaben gelöst werden, die den höchsten Punkteerfolg bringen. Sollten diese nicht gelöst werden können, beginnen Sie mit Aufgaben, bei denen Sie besonders sicher sind. Erledigte Aufgaben sollten abgehakt werden. Lassen Sie nach jeder Aufgabe Platz für spätere Ergänzungen. Grundsätzlich sollte auch Schmierpapier mit abgegeben werden, so vermeidet man, dass versehentlich ein Prüfungsblatt nicht abgegeben wird.

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