Mind-Mapping

Die Mind-Map ist eine Landkarte des Geistes. Auf dieser Landkarte können Gedanken, Ideen und Fakten festgehalten werden. Somit erhält gelernter Stoff eine visuelle Struktur. Forscher haben ermittelt, dass das Gehirn in seinen Ebenen sehr unterschiedlich arbeitet und lernt. Bei der Mind-Mapping-Methode werden gezielt unterschiedliche Hirnareale angesprochen und das Wissen visuell strukturiert.

Die Mind-Map wird auf einem großen Blatt Papier erstellt und sieht aus wie ein Baum aus der Vogelperspektive. In der Mitte wird das Hauptthema präzise aufgestellt. Von dieser Kernaussage ausgehend werden Einzelthemen (ähnlich den Kapitelüberschriften eines Buches) abgeleitet. Diesen Unterpunkten können weitere untergeordnete Bereiche ergänzend zugefügt werden. Hierdurch lässt sich ein Lerngebiet in seiner Komplexität wahrnehmen und man behält stets den Überblick über das große Ganze.

Das genutzte Blatt Papier zur Mind-Map-Erstellung sollte stets quer verwendet werden. Dies durchbricht die vertraute Regel, Texte von oben links nach unten rechts zu erfassen. Das Querformat regt zum sogenannten Querdenken an. Bei häufiger Anwendung gelinkt es immer leichter Oberbegriffe oder Schlüsselwörter eines Sachgebietes zu erkennen und es schärft den Blick für das Wesentliche. Nie werden ganze Sätze notiert, sondern stets nur Schlagworte. Somit lassen sich auch leicht zwischen einzelnen Unterpunkten Querbezüge herstellen, die bei reinem Textlesen eventuell nicht erkannt worden wären. Durch den Einsatz unterschiedlicher Farben können Unterpunkte wieder miteinander in Verbindung gebracht werden.

Die Mind-Map spricht unterschiedliche Eingangskanäle im Gehirn an und verbessert so das Lernen. Mit Hilfe der Visualisierung lassen sich gut aufgebaute Mind-Maps auch in Prüfungssituationen wieder vor dem geistigen Auge rekonstruieren und erleichtern ein systematisches Abarbeiten aller Unterpunkte. Mind-Maps sind vielfältig einsetzbar. Sie helfen beim Auswendiglernen ebenso wie beim Erarbeiten neuer Themen und der Vorbereitung von Prüfungsaufgaben oder eines Referats.

Die ersten Mind-Maps gestalten sich oft noch als schwierig, werden Mind-Maps oft angewendet, so fällt das Erstellen immer leichter.

Previous post:

Next post: